Weniger Ressourcen, mehr Intelligenz - auf dem Weg zu nachhaltigerer KI
Ein Vortag von Sebastian Otte im Rahmen der Ausstellung I AM AI
Künstliche Intelligenz scheint heute nahezu mühelos Texte zu schreiben, Fragen zu beantworten und komplexe Zusammenhänge zu erklären. Doch hinter jeder Antwort stehen große neuronale Netze, eine aufwendige technische Infrastruktur und ein erheblicher Einsatz von Ressourcen. Der Vortrag erklärt zunächst anschaulich, wie moderne Sprachmodelle funktionieren und warum ihre Leistungsfähigkeit eng mit immer größeren Modellen, Datenmengen und Rechenkapazitäten verbunden ist. Anschließend richtet sich der Blick auf die oft unsichtbare materielle Seite der KI: ihren Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die damit verbundenen ökologischen Folgen. Diese Entwicklung ist jedoch nicht alternativlos. Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, wie sich von der Natur inspirierte KI-Systeme entwickeln lassen, die mit weniger Energie und Ressourcen auskommen.