Beschreibung
Geschichte trifft Künstliche Intelligenz
Wie sah der Schulalltag vor 160 Jahren aus? Wie lernten Schülerinnen und Schüler damals? Welche Regeln galten – und was hat sich bis heute verändert?
Im dreitägigen Projekt „KKS-Zeitreise mit KI“ begeben sich 16 Schülerinnen und Schüler des Kaiser-Karl-Schulzentrums gemeinsam auf eine digitale Forschungsreise durch die Schulgeschichte. Vom 29. Juni bis 1. Juli 2026 arbeiten sie im Innovationszentrum Itzehoe (IZET) mit historischen Quellen aus dem Archiv der Kaiser-Karl-Schule und entwickeln daraus moderne, KI-gestützte Lernformate.
Dabei verbinden sie historische Recherche mit Medienkompetenz, kreativem Storytelling und dem verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Von historischen Quellen zu digitalen Zeitzeugen
Ausgehend von Archivmaterialien aus den Jahren 1866 bis heute recherchieren die Schülerinnen und Schüler den Wandel des Schulalltags über mehrere Generationen hinweg.
Sie analysieren historische Dokumente, Fotos, Berichte und Zeitzeugnisse und entwickeln daraus einen digitalen Wissenspool. Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- Schulalltag damals und heute
- Unterricht, Fächer und Schulregeln
- Schülerinnen und Schüler verschiedener Generationen
- bedeutende Persönlichkeiten der Schulgeschichte
- gesellschaftliche Veränderungen im Schulleben
Die Ergebnisse werden sorgfältig geprüft und mit den Originalquellen abgeglichen. Die Teilnehmenden lernen dabei, KI nicht als Ersatz für Recherche, sondern als Werkzeug zur Unterstützung historischer Arbeit einzusetzen.
Geschichte mit KI lebendig erzählen
Auf Basis ihrer recherchierten Informationen erstellen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen KI-Werkzeugen multimediale Lernangebote.
Unter anderem entstehen:
- digitale Wissenskarten historischer Persönlichkeiten
- KI-Avatare ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die aus ihrer Zeit erzählen
- Audio-Podcasts mit fiktiven Erinnerungen auf Grundlage historischer Fakten
- kurze Videos und Präsentationen
- eine interaktive Zukunftsvision der Schule im Jahr 2046
Zum Einsatz kommen unter anderem:
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten. Alle Ergebnisse werden anhand einer Gegencheck-Tabelle mit den historischen Quellen überprüft.
Vergangenheit verstehen – Zukunft gestalten
Am letzten Projekttag entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam ihre Vision einer Schule im Jahr 2046.
Dabei überlegen sie:
- Wie könnte Lernen künftig aussehen?
- Welche Rolle übernimmt Künstliche Intelligenz?
- Welche Werte bleiben zeitlos?
- Wie verändert Digitalisierung Schule?
Die Ergebnisse werden in einer interaktiven Schulstation präsentiert und über QR-Codes für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht.
Zielgruppe(n)
Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Kaiser-Karl-Gymnasiums, die Interesse an Geschichte, Digitalisierung, Mediengestaltung und Künstlicher Intelligenz haben. Vorkenntnisse im Umgang mit KI sind nicht erforderlich.