Beschreibung

Obwohl fast sämtliche Kriegsfilme Antikriegsfilme sind, vermittelt ihr Subtext eine gegenläufige Faszination des Krieges und dem auf der Oberfläche angeklagten Schrecken eine ästhetisch sinnhafte Struktur. Kunst und Krieg gehören von alters her zusammen, die künstlerische Würdigung des Militärischen ist eine klassische Aufgabe der Kunst und wird erst mit der Ästhetik des deutschen Idealismus in Frage gestellt.

Erst die Moderne unterstellt dem Ästhetischen eine pazifistisch-humanistischen Charakter und stellt diese Einheit durch die Radikalisierung ihrer Autonomieästhetik im Sinne einer ‚Ästhetik des Bösen’ gleich wieder in Frage.

Zielgruppe(n)

Studierende, Lehrkräfte, Designer*innen und allgemein interessierte Öffentlichkeit

Buchbare Termine

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Mittwoch, 24.06.2026
schedule 18:00 - 20:00
check_circle 80 Plätze verfügbar
location_on Kesselhaus

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