Hands-On: Education-Drohnen: Einsatz der Tello Edu
Mit Education-Drohnen können nicht nur Einsteiger fliegen, sondern sie lassen sich auch per Scratch programmieren.
Mit Education-Drohnen können nicht nur Einsteiger fliegen, sondern sie lassen sich auch per Scratch programmieren.
Die sehr leichte Tello-Edu-Drohne bietet sich noch immer für den Einstieg insbesondere bei Kindern und Jugendlichen an. Sie kann mit dem Smartphone auch in Innenräumen geflogen werden, was den rechtlichen Einsatz erleichtert, der ansonsten stark eingeschränkt ist.
Neben dem Vertrautmachen mit der Steuerung können direkt Fotos und Videos aufgenommen und automatisierte Flugmanöver durchgeführt werden. Die Drohne verfügt nicht über GPS, aber über ein visuelles Tracking, so dass sie auch in Innenräumen relativ stabil geflogen werden kann.
Darüber hinaus kann die Tello Edu über einen Blockeditor mit Scratch relativ einfach programmiert werden, so dass sie vorher eingespeicherte Programme abfliegt und Aktionen ausführt. Hier geht es um ein erstes Kennenlernen von Möglichkeiten, aber auch Einschränkungen.
Für Fortgeschrittene Nutzer gibt es die Möglichkeit, mehre Drohnen zu einem Schwarm zu kombinieren oder sie über ein SDK (Python) anzusteuern.
Achtung: Die Tello Edu kann nicht mehr neu gekauft werden. Ein passender Nachfolger ist noch nicht auf dem Markt, so dass sie nach wie vor verbreitet ist.
Neben der Tello Edu sind auch die DJI Mini 2 (unterhalb der freien 250 g-Grenze) und die DJI Air 2 (größer, kleiner Drohnenschein zum Flug nötig) vorhanden. Aufgrund der gesetzlichen Flugverbotszonen können diese aber nicht am Standort geflogen und ausprobiert werden.
Alle vorgestellten Drohnen können von Volkshochschulen und Büchereien in Schleswig-Holstein für eigene Schulungen oder Kurse kostenlos ausgeliehen werden.