Beschreibung

In digitalen Bildwelten, die mit den Ausstellungsflächen verschmelzen, setzt sich Lu Yang (*1984, Pronomen: er/ihm) mit Themen wie Buddhismus, Gender, Körperlichkeit und existenziellen menschlichen Zuständen auseinander. Dabei dient ihm Tanz oft als zentrale Ausdrucksform. Lu Yang wurde in Shanghai geboren, hat dort studiert und lebt heute sowohl in Shanghai als auch in Tokio.

In Kiel wirkt die farbintensive Videoinstallation „Electromagnetic Brainology“ aus dem Jahr 2017 in den öffentlichen Raum hinein. Das Anime verbindet Darstellungen buddhistischer Gottheiten mit Actionfiguren aus der Fantasyreihe „Masters of the Universe“, die ihren Ursprung in den 1980er-Jahren hat. Lu Yang bringt die buddhistischen und hinduistischen Konzeptionen der vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft mit neurologischen Schmerzprozessen des menschlichen Gehirns zusammen. Immer wieder integriert Lu Yang sein Selbstbildnis in seine Kunst: Im Film erscheint es in Gestalt der menschlichen Hauptfigur, die unter Schmerzen leidet.

 

Zielgruppe(n)

Blinde, Sehbehinderte und Sehende, die sich für Videoinstallationen interessieren und mehr über diese besondere Kunstform wissen wollen. 

Buchbare Termine

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Freitag, 06.03.2026
schedule 15:00 - 16:30
check_circle 5 Plätze verfügbar

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