Beschreibung
Ist KI noch zu stoppen?
Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Demokratie
Künstliche Intelligenz verändert zunehmend unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und die Art, wie Informationen entstehen und verbreitet werden. Systeme wie ChatGPT, Bildgeneratoren oder algorithmische Empfehlungssysteme entwickeln sich rasant weiter – und werfen gleichzeitig grundlegende gesellschaftliche und demokratische Fragen auf.
Wie beeinflussen Deep Fakes unsere Wahrnehmung von Wahrheit? Welche Risiken entstehen durch biometrische Überwachung und Gesichtserkennung? Wer kontrolliert die Algorithmen, die Informationen filtern, Entscheidungen vorbereiten oder öffentliche Debatten beeinflussen? Und wie kann eine demokratische Gesellschaft mit diesen Entwicklungen umgehen?
Die Veranstaltung „Ist KI noch zu stoppen?“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Demokratie und lädt zur gemeinsamen Diskussion über Chancen, Risiken und mögliche Regulierungsansätze ein.
Zwischen technologischer Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung
Künstliche Intelligenz eröffnet enorme Möglichkeiten – etwa in Bildung, Medizin, Forschung oder Verwaltung. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen:
Deep Fakes und KI-generierte Inhalte erschweren die Unterscheidung zwischen echten und manipulierten Informationen. Algorithmische Systeme können gesellschaftliche Vorurteile verstärken oder diskriminierende Entscheidungen begünstigen. Biometrische Überwachung und automatisierte Datenauswertung werfen Fragen nach Datenschutz, Freiheit und demokratischer Kontrolle auf.
Auch politische Prozesse und öffentliche Debatten verändern sich durch digitale Plattformen, personalisierte Inhalte und algorithmische Sichtbarkeit zunehmend. Damit wächst die Bedeutung von Medienkompetenz, digitaler Mündigkeit und gesellschaftlicher Regulierung.
Im gemeinsamen Austausch diskutieren wir:
• welche Auswirkungen KI bereits heute auf Gesellschaft und Demokratie hat
• wie Deep Fakes und manipulierte Inhalte funktionieren
• welche Risiken biometrische Überwachung und Gesichtserkennung mit sich bringen
• wie algorithmische Diskriminierung entstehen kann
• wem die Macht über Daten und Algorithmen gehört
• welche Rolle Politik, Bildung und Gesellschaft künftig übernehmen müssen
• welche Regulierungsansätze derzeit diskutiert werden
Die Veranstaltung verbindet fachlichen Input mit Diskussion und Austausch. Ziel ist es, Orientierung in einem komplexen Zukunftsthema zu geben und gesellschaftliche Entwicklungen rund um KI kritisch und reflektiert einzuordnen.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an:
• Bürger:innen mit Interesse an gesellschaftlichen und politischen Zukunftsfragen
• Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen
• Menschen mit Interesse an Digitalisierung, Medienkompetenz und Demokratie
• Personen, die sich kritisch mit Chancen und Risiken von KI auseinandersetzen möchten
Das erwartet euch:
• Einführung in gesellschaftliche Auswirkungen von KI
• Deep Fakes und KI-generierte Inhalte verstehen
• Risiken biometrischer Überwachung kennenlernen
• Algorithmische Diskriminierung und Bias einordnen
• Auswirkungen von KI auf Demokratie und öffentliche Debatten diskutieren
• Aktuelle Regulierungsansätze und politische Entwicklungen kennenlernen
• Austausch und Diskussion zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen
Gesellschaftlicher Austausch und kritische Einordnung
Die Veranstaltung lebt vom offenen Austausch und von unterschiedlichen Perspektiven auf die gesellschaftlichen Folgen Künstlicher Intelligenz. Gemeinsam wird diskutiert, wie digitale Technologien demokratische Prozesse verändern und welche Verantwortung Politik, Bildung, Unternehmen und Gesellschaft künftig tragen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie technologische Innovation mit demokratischen Grundwerten, Transparenz und gesellschaftlicher Teilhabe vereinbar bleiben kann.
Unser Referent: Mattes Campen
Mattes Campen ist freiberuflicher Referent in der politischen Bildungsarbeit mit den Schwerpunkten Demokratie, Medienkompetenz und gesellschaftliche Auswirkungen digitaler Technologien. Er studierte Politikwissenschaften und Spanisch an der Georg-August-Universität Göttingen und absolvierte anschließend den Master of Education in den Fächern Politik-Wirtschaft und Spanisch mit Auszeichnung.
Berufliche Erfahrungen sammelte er unter anderem an der Universität Göttingen in den Bereichen Politikwissenschaft, politische Bildung und inklusiver Fachunterricht. Zudem war er mehrere Jahre im Bereich digitale und politische Bildung tätig. Internationale Erfahrungen führten ihn unter anderem nach Spanien, Peru und Chile. In seinen Veranstaltungen verbindet er wissenschaftliche Perspektiven mit gesellschaftlicher Praxis und aktueller Debatte.

Mehr über Mattes
… findest du auf der Seite: Mattes Campen – Freiberuflicher politischer Bildner in Hamburg