Partizipativ, kollaborativ, vernetzt: Entwicklung des AI Literacy Hub
Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite wurden teilweise von KI generiert und können Fehler enthalten.
„Wir betrachten den Hub nicht primär als Serviceangebot, sondern als Infrastruktur [...] für diese eingangs beschriebene Transformation.“
„Die eigentliche Herausforderung ist dann die Frage, wie der Hub zu einem selbstverständlichen Teil der Hochschulpraxis werden kann, zu einem Ort, den die Lehrenden und Studierenden aufsuchen, weil er sie weiterbringt und nicht nur, weil wir sie dorthin einladen.“
„Die Teamcharter [...] ist also weniger ein Verwaltungsdokument, und vielmehr ein innerer Kompass, der sicherstellt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Die Session beleuchtet den Aufbau des AI Literacy Hub an der Leuphana Universität Lüneburg als Modell für partizipative und vernetzte KI-Kompetenzbildung an Hochschulen. Angesichts der disruptiven Wirkung von KI auf Lehre, Lernen und Prüfen stellt sich die Frage, wie Räume geschaffen werden können, die statusgruppenübergreifende Zusammenarbeit und Innovation ermöglichen. Der Hub dient als physische und digitale Infrastruktur, um Austausch, Experimentieren und Transfer zu fördern – nicht als Serviceangebot, sondern als transformative Infrastruktur für die Hochschulentwicklung.
Der AI Literacy Hub der Leuphana Universität Lüneburg zeigt, wie KI-Kompetenzbildung partizipativ, iterativ und vernetzt gestaltet werden kann. Die Entwicklung folgt einer klaren Logik:
Handlungsempfehlungen für andere Hochschulen:
Der Hub ist ein lernendes System – sein Erfolg hängt davon ab, ob es gelingt, ihn als selbstverständlichen Ort der Kollaboration in der Hochschulpraxis zu verankern.
Der Aufbau erfolgt in drei Phasen (intern, campusweit, hochschulübergreifend) und ist derzeit noch im Prozess. Dabei werden sowohl Präsenzformate als auch digitale Angebote wie Forschungskolloquien und Lesekreise integriert.
Es wird mit studentischen Initiativen und dem AStA kooperiert, um Beteiligung zu fördern. Langfristig wird geprüft, ob studentisches Engagement durch die Einbindung in Studienangebote (z. B. im Studium generale) honoriert werden kann.
| Begriff | Definition |
|---|---|
| AI Literacy Hub | Eine physische und digitale Infrastruktur an der Leuphana Universität Lüneburg, die als Austausch-, Experimentier- und Transferraum für die gemeinsame Gestaltung von KI in Lehre, Lernen und Prüfen dient. |
| Leuphana AI Campus | Ein durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) gefördertes Projekt zur Verankerung von Künstlicher Intelligenz als Lerngegenstand und didaktisches Werkzeug in allen Studienphasen. |
| AI Literacy | Die Kompetenz, Künstliche Intelligenz zu verstehen, anzuwenden und mitzugestalten, orientiert am UNESCO AI Competency Framework. |
| Teamcharter | Ein gemeinsam erarbeitetes Beteiligungsinstrument, das Ziele, Rollen und Kollaborationsformen eines Teams als Orientierungshilfe festhält. |
| Werkstätten | Die organisatorische Struktur des Hubs, unterteilt in Projekt-, Didaktik-, Lern-/Experimentier- und Transferwerkstätten für unterschiedliche Zielgruppen. |
| Iteratives Vorgehen | Ein Entwicklungsprozess, bei dem mit unfertigen Prototypen gearbeitet wird, die kontinuierlich getestet, evaluiert und angepasst werden. |
| Statusgruppenübergreifend | Eine Form der Zusammenarbeit, die über die Grenzen von Lehrenden, Studierenden, Verwaltung und externen Partnern hinweg erfolgt. |
mindmap
root)AI Literacy Hub Entwicklung(
["Ziel & Funktion"]
["Austausch- & Begegnungsraum"]
["Experimentier- & Transferraum"]
["4 Werkstätten (Projekt, Didaktik, etc.)"]
["Entwicklungsprinzipien"]
["Von innen nach außen (3 Phasen)"]
["Partizipation von Beginn an"]
["Iteratives Vorgehen"]
["Herausforderungen"]
["Heterogene Perspektiven nutzen"]
["Räume mit Leben füllen"]
["KI-Dynamik bewältigen"]
["Praktische Umsetzung"]
["Teamcharter als Beteiligungsinstrument"]
["Diskussionspapier & Workshops"]
["Evaluation am Semesterende"]
["Key Takeaways"]
["Partizipation als Kern verankern"]
["Statusgruppenübergreifende Zusammenarbeit"]
["Hub als Lernprozess begreifen"]