Session-Dokumentation • Input • Deutsch

Partizipativ, kollaborativ, vernetzt: Entwicklung des AI Literacy Hub

Cover-Bild für Partizipativ, kollaborativ, vernetzt: Entwicklung des AI Literacy Hub

Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite wurden teilweise von KI generiert und können Fehler enthalten.

Wortwolke

KI-generierter Inhalt

Zitate

KI-generierter Inhalt

„Wir betrachten den Hub nicht primär als Serviceangebot, sondern als Infrastruktur [...] für diese eingangs beschriebene Transformation.“

„Die eigentliche Herausforderung ist dann die Frage, wie der Hub zu einem selbstverständlichen Teil der Hochschulpraxis werden kann, zu einem Ort, den die Lehrenden und Studierenden aufsuchen, weil er sie weiterbringt und nicht nur, weil wir sie dorthin einladen.“

„Die Teamcharter [...] ist also weniger ein Verwaltungsdokument, und vielmehr ein innerer Kompass, der sicherstellt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Zusammenfassung

KI-generierter Inhalt

Kontext

Die Session beleuchtet den Aufbau des AI Literacy Hub an der Leuphana Universität Lüneburg als Modell für partizipative und vernetzte KI-Kompetenzbildung an Hochschulen. Angesichts der disruptiven Wirkung von KI auf Lehre, Lernen und Prüfen stellt sich die Frage, wie Räume geschaffen werden können, die statusgruppenübergreifende Zusammenarbeit und Innovation ermöglichen. Der Hub dient als physische und digitale Infrastruktur, um Austausch, Experimentieren und Transfer zu fördern – nicht als Serviceangebot, sondern als transformative Infrastruktur für die Hochschulentwicklung.


Kernaussagen

1. Ziel und Funktion des AI Literacy Hub

  • Dreifache Rolle:
    • Austausch- und Begegnungsraum: Vernetzung von Lehrenden, Studierenden, Verwaltung und externen Partner:innen über Fächer- und Statusgruppengrenzen hinweg.
    • Experimentierraum: Erprobung von KI-Tools und Entwicklung neuer Lehr-, Lern- und Prüfungsformate.
    • Transferraum: Sichtbarmachung von Ergebnissen und Rückkopplung in die Hochschule sowie in den hochschulübergreifenden Diskurs.
  • Zielgruppe: Alle Akteur:innen der Hochschule, organisiert in vier Werkstätten (Projekt-, Didaktik-, Lern-/Experimentier- und Transferwerkstatt).
  • Förderung: Teil des Projekts Leuphana AI Campus, gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL).

2. Entwicklungslogik: Drei Prinzipien

  • Von innen nach außen:
    • Phase 1 (intern): Vernetzung der Projektbeteiligten (30+ Personen) und des Hub-Teams (8 Mitarbeitende).
    • Phase 2 (campusweit): Sichtbarmachung und institutionelle Verankerung.
    • Phase 3 (hochschulübergreifend): Transfer und Vernetzung mit anderen Hochschulen.
  • Beteiligung von Beginn an:
    • Partizipation wird nicht nachträglich angeboten, sondern als integraler Bestandteil der Entwicklung verstanden.
    • Geplante Strukturen: Studierendenrat (in Planung) und Kooperationen mit studentischen Initiativen (z. B. AStA).
  • Iteratives Vorgehen:
    • Arbeit mit "unfertigen Prototypen": Formate werden kontinuierlich getestet, evaluiert und angepasst (z. B. Lesekreise, Workshops).
    • Agiles Mindset als Voraussetzung, um auf die Dynamik der KI-Entwicklung zu reagieren.

3. Herausforderungen und Lösungsansätze

  • Heterogene Perspektiven produktiv nutzen:
    • Problem: Unterschiedliche fachliche Hintergründe und Erwartungen im Hub-Team und Projekt.
    • Lösung: Teamcharter als Beteiligungsinstrument – ein gemeinsam erarbeitetes Dokument (10 Seiten), das Ziele, Rollen und Kollaborationsformen festhält.
      • Kernelemente: Gemeinsames Verständnis des Hubs, Ziele, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsprozesse.
      • Erarbeitung: Durch synchrone Sitzungen, Whiteboards und Post-its (visuelle Methoden).
  • Räume mit Leben füllen:
    • Problem: Physische/digitale Räume allein garantieren keine Nutzung.
    • Lösung: Niedrigschwellige Formate (z. B. Forschungskolloquium, Lesekreis) und gezielte Ansprache der Zielgruppen.
    • Langfristiges Ziel: Hub als selbstverständlichen Teil der Hochschulpraxis etablieren.
  • Geschwindigkeit der KI-Entwicklung:
    • Problem: Lange Planungszeiten vs. schnelle KI-Dynamik.
    • Lösung: Iteratives Vorgehen mit schnellen Feedbackschleifen (z. B. Evaluation am Semesterende).

4. Praktische Umsetzung in Phase 1 (intern)

  • Aktivitäten im Sommersemester 2024:
    • Hub-Team: Kennenlernen, Etablierung eines gemeinsamen Arbeitsmodus (u. a. durch Teamcharter).
    • Projektteam (Leuphana AI Campus): Austauschformate (z. B. Workshops) und Entwicklung eines Diskussionspapiers zur Projektzielklärung.
  • Beteiligungsinstrumente:
    • Teamcharter: "Innerer Kompass" für das Hub-Team (kein Verwaltungsdokument, sondern lebendige Orientierungshilfe).
    • Diskussionspapier + Workshop: Gemeinsame Erarbeitung eines Fahrplans für die nächste Projektphase.
  • Evaluation: Geplant für Ende des Semesters, um Formate und Strukturen anzupassen.

5. Key Takeaways für partizipative Hub-Entwicklung

  • Partizipation als Kern verankern:
    • Nicht als "Add-on", sondern von Beginn an systematisch einplanen (z. B. durch Studierendenrat oder Ko-Kreation mit Zielgruppen).
  • Statusgruppenübergreifende Zusammenarbeit aktiv gestalten:
    • Räumliche Nähe oder gemeinsame Projekte reichen nicht aus – spezifische Instrumente (z. B. Workshops, Diskussionspapiere) sind nötig.
  • Hub-Aufbau als Lernprozess begreifen:
    • Strukturen und Arbeitsweisen müssen kontinuierlich evaluiert und angepasst werden.
    • Agilität und Bereitschaft zur Veränderung sind essenziell.

Fazit

Der AI Literacy Hub der Leuphana Universität Lüneburg zeigt, wie KI-Kompetenzbildung partizipativ, iterativ und vernetzt gestaltet werden kann. Die Entwicklung folgt einer klaren Logik:

  1. Interne Vernetzung als Grundlage,
  2. Beteiligung aller Statusgruppen von Anfang an,
  3. Agile Anpassung an dynamische Rahmenbedingungen.

Handlungsempfehlungen für andere Hochschulen:

  • Infrastrukturen (physisch/digital) als Aushandlungsräume konzipieren – nicht als Serviceangebote.
  • Beteiligungsinstrumente wie Teamcharter oder Diskussionspapiere nutzen, um heterogene Perspektiven produktiv zu machen.
  • Niedrigschwellige Formate entwickeln, um Akteur:innen langfristig einzubinden.
  • Evaluation und Iteration als festen Bestandteil der Hub-Entwicklung etablieren.

Der Hub ist ein lernendes System – sein Erfolg hängt davon ab, ob es gelingt, ihn als selbstverständlichen Ort der Kollaboration in der Hochschulpraxis zu verankern.

Fragen & Antworten

KI-generierter Inhalt
Wie wurde der digitale Hub konkret aufgebaut?

Der Aufbau erfolgt in drei Phasen (intern, campusweit, hochschulübergreifend) und ist derzeit noch im Prozess. Dabei werden sowohl Präsenzformate als auch digitale Angebote wie Forschungskolloquien und Lesekreise integriert.

Welche Anreize können gesetzt werden, um Studierende für den geplanten Studierendenrat zu gewinnen?

Es wird mit studentischen Initiativen und dem AStA kooperiert, um Beteiligung zu fördern. Langfristig wird geprüft, ob studentisches Engagement durch die Einbindung in Studienangebote (z. B. im Studium generale) honoriert werden kann.

Glossar

KI-generierter Inhalt
BegriffDefinition
AI Literacy HubEine physische und digitale Infrastruktur an der Leuphana Universität Lüneburg, die als Austausch-, Experimentier- und Transferraum für die gemeinsame Gestaltung von KI in Lehre, Lernen und Prüfen dient.
Leuphana AI CampusEin durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) gefördertes Projekt zur Verankerung von Künstlicher Intelligenz als Lerngegenstand und didaktisches Werkzeug in allen Studienphasen.
AI LiteracyDie Kompetenz, Künstliche Intelligenz zu verstehen, anzuwenden und mitzugestalten, orientiert am UNESCO AI Competency Framework.
TeamcharterEin gemeinsam erarbeitetes Beteiligungsinstrument, das Ziele, Rollen und Kollaborationsformen eines Teams als Orientierungshilfe festhält.
WerkstättenDie organisatorische Struktur des Hubs, unterteilt in Projekt-, Didaktik-, Lern-/Experimentier- und Transferwerkstätten für unterschiedliche Zielgruppen.
Iteratives VorgehenEin Entwicklungsprozess, bei dem mit unfertigen Prototypen gearbeitet wird, die kontinuierlich getestet, evaluiert und angepasst werden.
StatusgruppenübergreifendEine Form der Zusammenarbeit, die über die Grenzen von Lehrenden, Studierenden, Verwaltung und externen Partnern hinweg erfolgt.

Diagramm

KI-generierter Inhalt
100%
mindmap
  root)AI Literacy Hub Entwicklung(
    ["Ziel & Funktion"]
      ["Austausch- & Begegnungsraum"]
      ["Experimentier- & Transferraum"]
      ["4 Werkstätten (Projekt, Didaktik, etc.)"]
    ["Entwicklungsprinzipien"]
      ["Von innen nach außen (3 Phasen)"]
      ["Partizipation von Beginn an"]
      ["Iteratives Vorgehen"]
    ["Herausforderungen"]
      ["Heterogene Perspektiven nutzen"]
      ["Räume mit Leben füllen"]
      ["KI-Dynamik bewältigen"]
    ["Praktische Umsetzung"]
      ["Teamcharter als Beteiligungsinstrument"]
      ["Diskussionspapier & Workshops"]
      ["Evaluation am Semesterende"]
    ["Key Takeaways"]
      ["Partizipation als Kern verankern"]
      ["Statusgruppenübergreifende Zusammenarbeit"]
      ["Hub als Lernprozess begreifen"]