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Eröffnung University:Future Festival

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Zusammenfassung

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Kontext

Das University:Future Festival 2026 steht unter dem Motto „Under Pressure“ und thematisiert den aktuellen Druck auf Hochschulen durch gesellschaftliche, politische und technologische Herausforderungen. Ziel ist es, diesen Druck nicht als Belastung, sondern als Impuls für innovative Lösungen und neue Haltungen in der Hochschullehre zu nutzen. Das Festival dient als hybrider Experimentierraum, der Akteur:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft vernetzt und konkrete Ansätze für die Zukunft der Hochschulbildung diskutiert.


Kernaussagen

1. „Under Pressure“ als produktiver Impuls

  • Das Motto reflektiert den externen Druck auf Hochschulen (z. B. Demokratiebedrohungen, Klimakrise, digitale Transformation) und lenkt den Fokus auf Lösungsorientierung statt Problembeschreibung.
  • Druck wird als Chance verstanden, Handlungsfähigkeit zu stärken und kollektive Antworten zu entwickeln – etwa durch Vernetzung und Austausch.
  • Beispiel: Projekte wie „But by Design“ nutzen externen Druck als Gestaltungsmittel für interne Reformen.

2. Innovation in der Lehre: Qualität statt Effizienz

  • Innovation wird nicht als Effizienzsteigerung, sondern als neugiergetriebene Qualitätsverbesserung definiert.
  • Zentrale Ziele:
    • Vorbereitung der Studierenden auf eine demokratische Gesellschaft und eine sich wandelnde Arbeitswelt.
    • Förderung von Future Skills (z. B. durch das Future Skills Framework 2030 des Stifterverbands).
  • Datenprojekt: Analyse von Vorlesungsverzeichnissen („HEX“) zeigt, wie stark Future Skills bereits in der Lehre verankert sind.

3. Vernetzung und Communities als Treiber von Veränderung

  • Förderung von Communities (z. B. durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre) ist essenziell, um Lehrende in Transformationsprozessen mitzunehmen.
  • Formate:
    • Vernetzungsprojekte (z. B. Lehrarchitektur-Programm), die strukturelle Veränderungen an Hochschulen vorantreiben.
    • Freiraumprojekte, die Lehrenden Raum für Experimente geben (z. B. „Unsichtbare Schätze“ zur Sichtbarmachung informeller Kompetenzen).
  • Wissenstransfer: Neue Plattformen wie der Transfer-Kiosk ermöglichen den Austausch von Projektideen zwischen Hochschulen.

4. Hybride Experimentierräume und neue Formate

  • Das Festival fungiert als hybrider Raum mit sechs physischen Standorten (Berlin, Essen, Nürnberg etc.) und digitalen Angeboten.
  • Innovative Formate:
    • Labs: Ergebnisorientierte Workshops für konkrete Lösungen.
    • Silence Stage: Kopfhörer-basierte Learning Stage für fokussierten Austausch.
    • KI-gestützte Tools: Empfehlungssystem (Sessionizer) und Auswertungstool (Samuraiizer) zur besseren Navigation und Nachbereitung.
  • Reflection Sets: Leitfäden zur Reflexion einzelner Sessions.

5. Studierendenbeteiligung und internationale Perspektiven

  • Aktive Einbindung von Studierenden als zentrale Akteur:innen:
    • Digital Changemakers (Hochschulforum Digitalisierung) und Future Scouts (Stifterverband) gestalten das Festival mit (z. B. durch Interviews und Content-Produktion).
    • Ziel: Die Perspektive der Lernenden direkt in die Hochschulentwicklung einfließen zu lassen.
  • Internationale Gäste (USA, Niederlande, Skandinavien) bereichern den Austausch über systemübergreifende Lösungen.

Fazit

Das University:Future Festival 2026 zeigt, wie Hochschulen unter Druck produktiv handeln können:

  • Vernetzung und Communities schaffen Freiräume für Innovation.
  • Hybride Formate und KI-Tools erleichtern den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit.
  • Studierendenbeteiligung und Future Skills sichern die Passung der Lehre zu gesellschaftlichen Zukunftsanforderungen.

Handlungsempfehlung: Teilnehmer:innen werden aufgefordert, die Inspirationen des Festivals in konkrete Projekte umzusetzen – sei es durch die Nutzung der vorgestellten Tools, die Vernetzung mit Communities oder die Integration von Future Skills in die eigene Lehre. Die Nachbereitung des Festivals (z. B. Aufzeichnungen, Reflection Sets) bietet hierfür eine wertvolle Ressource.