Lightning Talks: Open for Change
Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite wurden teilweise von KI generiert und können Fehler enthalten.
Open Education und Open Educational Resources (OER) sind zentrale Bausteine für offene Bildung, scheitern jedoch oft an der Umsetzung im Hochschulalltag. Trotz institutioneller Strategien fehlt es an nachhaltiger Pflege und Motivation bei Lehrenden.
Open Education benötigt kontinuierliche „Pflege“ durch Einzelpersonen, um langfristig zu gedeihen. Fünf Maßnahmen fördern dies:
Die Universität Graz zeigt als zertifizierte OER-Hochschule (2023), wie 18 zertifizierte OER-Praktiker:innen über 1.000 Materialien veröffentlichten und gezielt beworben haben.
Open Education lebt von individueller Initiative. Lehrende sollten OER als Gemeinschaftsaufgabe begreifen und durch kleine, praxistaugliche Schritte vorantreiben.
Die MoodleMoot DACH ist eine jährliche Konferenz für die Open-Source-Lernplattform Moodle, die 2025 in Lübeck stattfand. Sie vereint Entwickler:innen, Lehrende und Institutionen zur kollaborativen Weiterentwicklung.
Die MoodleMoot DACH 2025 demonstrierte, wie digitale Souveränität durch offene Kollaboration entsteht:
Moodle wird an über 265 deutschsprachigen Hochschulen für 1,7 Mio. Studierende genutzt (z. B. Mebis in Bayern mit 800.000 User:innen). Die Konferenz stärkt die Unabhängigkeit von proprietären Anbietern.
Dialogische Formate wie DevCamps und BarCamps sind essenziell, um Open-Source-Infrastrukturen bedarfsgerecht zu entwickeln. Bildungseinrichtungen sollten solche Kollaborationen aktiv fördern.
Open Science soll wissenschaftliche Praktiken transparenter und reproduzierbarer machen, wird aber oft nur von etablierten Forschenden diskutiert. Studierende – die zukünftige Wissenschaftsgeneration – bleiben meist unberücksichtigt.
Studierende sind entscheidend für einen nachhaltigen Kulturwandel, weil:
Das Student Network for Open Science (NOS) zeigt, wie Studierende durch Formate wie Peer-Review-Kurse oder ein eigenes Open-Science-Journal eingebunden werden. Jährlich erreichen sie hunderte Kommiliton:innen.
Hochschulen und Open-Science-Initiativen müssen Studierende als gleichberechtigte Partner:innen einbinden – durch Ressourcen, Plattformen und ernsthafte Diskussionsräume.