Karrierechancen durch zertifizierte Soft Skills
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🚨 Fringe Die Session bricht mit dem klassischen Zertifizierungsgedanken, indem sie nicht universelle Eigenschaften bescheinigt, sondern KI-simulierte Interaktionen nutzt, um Soft Skills als spezifische, beobachtbare Performanz-Indikatoren in Echtzeit-Szenarien sichtbar zu machen.
Soft Skills gelten als zentrale Kompetenzen für Studium, Beruf und lebenslanges Lernen, doch ihre valide Prüfung und Anerkennung stellt Hochschulen und Arbeitgeber:innen vor Herausforderungen. Das Projekt skill.cert – eine Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen – entwickelt ein KI-gestütztes, szenariobasiertes Assessment, um Soft Skills performanzbasiert zu erfassen. Grundlage bildet der europäische Kompetenzrahmen LifeComp, der Soft Skills systematisch definiert und in beobachtbare Indikatoren übersetzt. Der Vortrag beleuchtet den innovativen Ansatz, diskutiert didaktische, technische und ethische Implikationen und zeigt Anwendungsmöglichkeiten für Hochschulen und Weiterbildung.
Das Projekt skill.cert zeigt, wie generative KI als didaktisches Werkzeug eingesetzt werden kann, um Soft Skills in performanzbasierten Szenarien sichtbar und zertifizierbar zu machen. Der Ansatz verbindet technische Innovation (KI-Simulation) mit menschlicher Verantwortung (Bewertung, Feedback) und folgt dem Prinzip „Assessment for Learning“. Für Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen bietet das Modell Potenzial, informell erworbene Kompetenzen systematisch anzuerkennen – allerdings unter transparenten Grenzen (keine allgemeingültige Zertifizierung, sondern szenariospezifische Nachweise). Die zentrale Botschaft: Soft Skills lassen sich nur in Handlungskontexten valide erfassen, und KI kann dabei helfen, diese Kontexte realitätsnah und skalierbar zu gestalten.
Die Umsetzung erfolgt über eine Weboberfläche in Form eines simulierten Chats.
Es gibt derzeit kein fertiges Tool; die technische Entwicklung wird im Rahmen des Projekts durch das Partnerunternehmen Webtech als innovativer Ansatz und Prototyp erarbeitet.
Die Auswahl der Kompetenzen wurde durch eine literaturbasierte Analyse und Daten des World Economic Forum ergänzt, um die aktuelle und zukünftige Relevanz aus Arbeitgebersicht sicherzustellen.
Das Konzept basiert auf Freiwilligkeit und verzichtet auf eine automatisierte Bewertung; die datenschutzrechtliche Umsetzung wird sensibel durch das beteiligte Weiterbildungsunternehmen gesteuert.
mindmap
root)Karrierechancen durch zertifizierte Soft Skills(
["Herausforderung: Soft Skills nachweisen"]
["Kontextbezogen & dynamisch"]
["Traditionelle Formate unzureichend"]
["LifeComp als Kompetenzrahmen"]
["Handlung & Reflexion"]
["4 Kompetenzbereiche"]
["KI-gestütztes Performance-Assessment"]
["Realitätsnahe Szenarien"]
["Mensch-KI-Arbeitsteilung"]
["Assessment for Learning"]
["Individuelles Feedback"]
["Reflexion & Entwicklung"]
["Zertifizierung & Anschlussfähigkeit"]
["Spezifische Indikatoren"]
["Ethische Implikationen"]