Digital und inklusiv: Der Studieneingang im Fernstudium
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Der Vortrag von Caroline Trautwein beleuchtet die Herausforderungen und Chancen des Studieneingangs im digitalen Fernstudium. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und finanzieller Restriktionen in der Hochschullandschaft wird das Fernstudium zunehmend als Zugangsmöglichkeit für unterrepräsentierte Gruppen diskutiert. Allerdings gehen mit dieser Flexibilität auch Risiken wie Überforderung, soziale Isolation und ungleiche Erfolgschancen einher. Der Beitrag basiert auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts Transition into Distance Education (TiDE), das Strategien zur inklusiveren Gestaltung der Studieneingangsphase entwickelt.
Ein inklusiv gestalteter Studieneingang im Fernstudium erfordert strukturierte Orientierungshilfen, transparente Organisation und gezielte soziale Einbindung. Flexibilität und Digitalität bergen sowohl Chancen als auch Risiken – ihr Potenzial entfaltet sich nur durch proaktive Gestaltung. Hochschulen sollten Unterstützungsangebote an konkreten kritischen Anforderungen ausrichten, um nicht nur den Zugang, sondern auch den Studienerfolg sozial gerecht zu verteilen. Handlungsempfehlungen umfassen:
Ein Einführungsmodul („How to Fern Study“) zu Selbstorganisation und Lerntechniken sowie ein Gesamtkonzept, das Studierende auch in sozialen Kontakt bringt, wird als sinnvoll erachtet.
Es wird als angenehm empfunden, da die Teilnehmenden an synchronen Veranstaltungen meist sehr interessiert sind. Herausfordernd ist jedoch die fehlende Fremdrhythmisierung, da Forschung und Lehre kontinuierlich in den laufenden Betrieb integriert werden müssen.
Ja, ein Großteil der Ressourcen fließt in asynchrone Materialien wie Skripte, Videos und KI-Tutoren für das Selbststudium. Synchrone Formate beschränken sich primär auf Q&A-Sessions und gezielte Prüfungsvorbereitungen.
Es werden verschiedene Formate ausprobiert, darunter auch Avatare. Die Mehrzahl der Videos wird jedoch von den Lehrenden selbst eingespielt, um die Lehrendenpräsenz für die Studierenden zu stärken.
mindmap
root)Digital und inklusiv: Studieneingang im Fernstudium(
["Ambivalenz der Flexibilität"]
["Chancen für nicht-traditionelle Studierende"]
["Risiken: Selbstorganisation & Überforderung"]
["Orientierungs- und Strukturhilfen nötig"]
["Studieneingang als Übergangsphase"]
["Dynamische Phase über Studienstart hinaus"]
["Entwicklung von Studierstrategien"]
["Funktionale Lernidentität aufbauen"]
["Soziale & organisatorische Hürden"]
["Soziale Integration nicht automatisch"]
["Asynchrone Peer-Support-Formate"]
["Intransparente Verwaltungsprozesse"]
["Digitale Infrastruktur"]
["Zugang durch asynchrone Formate"]
["Ausschluss durch Digital Divide"]
["Kritik: Unklare Kommunikation"]
["Gestaltungshinweise für Hochschulen"]
["Klare Erwartungskommunikation"]
["Peer-Mentoring & Kennenlernformate"]
["Bedarfsorientierte Angebote (STRiD-Survey)"]