Von Insellösungen zu Netzwerken: KI-Souveränität kooperativ denken
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📚 Student Voices Die Session beleuchtet die studentische Perspektive durch die Analyse von Misstrauen gegenüber institutionellen Systemen und der starken Präferenz für kommerzielle Tools aufgrund von Gewohnheit und sozialer Validierung. Es wird deutlich, dass für Studierende nicht nur die technische Verfügbarkeit, sondern vor allem die Angst vor Überwachung und die fehlende Integration in individuelle Workflows über die Nutzung entscheiden.
Die Session thematisiert die Herausforderungen digitaler Souveränität im Hochschulkontext, insbesondere im Bereich KI. Oft wird digitale Souveränität auf technische Aspekte reduziert, während soziale und institutionelle Rahmenbedingungen vernachlässigt werden. Studierende nutzen bevorzugt proprietäre KI-Modelle, was Abhängigkeiten von Big Tech verstärkt und Misstrauen sowie Ungleichheiten fördert. Die Referent:innen stellen ein föderiertes Modell aus Thüringen vor, das verteilte Server kooperativ vernetzt und Ressourcen gemeinsam nutzbar macht.
Die Referent:innen identifizieren nicht-technische Faktoren, die die Nutzung beeinflussen:
Digitale Souveränität im KI-Bereich erfordert mehr als technische Lösungen – sie setzt kooperative Netzwerke, Vertrauen und soziale Praktiken voraus. Hochschulen sollten:
Die Referent:innen betonen, dass studentische Partizipation und Sichtbarkeit der eigenen Position entscheidend sind, um Technologien und Praktiken zu entwickeln, die für alle Akteur:innen funktionieren.
Ein bewussterer und kritischerer Umgang mit der Technologie, bei dem auch die Ablehnung von KI nicht unterschätzt wird und Studierende motiviert werden, ihre eigene Meinung zu äußern, statt sich hinter Sprachmodellen zu verstecken.
In den Geisteswissenschaften fehlt oft die grundlegende Kompetenzvermittlung und kritische Reflexion, da das Thema teilweise totschweigen wird. In der Informatik gibt es hingegen oft ein Problem beim technischen Zugang zu Rechenressourcen für Studierende.
Es wird empfohlen, an bereits bestehende Netzwerke im Bereich der Digitalisierung anzuknüpfen, um engagierte Personen zu identifizieren und vorhandene Rechenressourcen sowie Expertise zu bündeln.
mindmap
root)KI-Souveränität kooperativ denken(
["KI-Nutzung an Hochschulen"]
["Hohe Nutzung kommerzieller KI (91,6%)"]
["Misstrauen gegenüber Hochschul-Tools"]
["Shared Credibility fehlt"]
["Schlüsselfaktoren für Nutzung"]
["Vertrauen & Transparenz"]
["Sichtbarkeit & Gewohnheit"]
["Leistung & Flexibilität"]
["Infrastrukturelle Herausforderungen"]
["Fragmentierte Insellösungen"]
["Eingeschränkte API-Zugänge"]
["Redundante Ressourcennutzung"]
["Föderiertes Modell Thüringen"]
["Open Model App & Proxy"]
["Dynamische Serververnetzung"]
["Resilienz & Chancengleichheit"]
["Kooperation als Schlüssel"]
["Ressourcenbündelung nötig"]
["Einbindung aller Akteur:innen"]
["Kritische Reflexion fördern"]