Future Skills in Global Contexts: A Transatlantic Teaching Model
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🌍 Global Perspectives Das Modell kontrastiert die Lehr- und Lernkulturen der USA und Deutschlands, wobei insbesondere die unterschiedlichen Bedürfnisse nach strukturierter Anleitung (Scaffolding) gegenüber offenem, projektbasiertem Lernen analysiert werden. Durch den Vergleich lokaler Datenpraktiken, wie etwa bei Cookie-Bannern oder Zahlungssystemen, reflektieren die Studierenden kulturelle Differenzen in der digitalen Governance.
Das vorgestellte Lehrmodell ist eine transatlantische Kooperation zwischen der Texas State University (USA) und der TH Köln (Deutschland). Ziel ist es, Studierende durch interdisziplinäre Projekte und interkulturellen Austausch auf zukünftige Herausforderungen in einer datengetriebenen Welt vorzubereiten. Der Kurs verbindet Designstudierende mit Lernenden aus anderen Fachbereichen, um kulturelle Unterschiede im Umgang mit Daten zu analysieren und ethische Gestaltungslösungen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit erfolgt hybrid über sechs Wochen und fördert „Future Skills“ wie Datenkompetenz, kritische Urteilsfähigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit.
Das transatlantische Lehrmodell zeigt, wie Future Skills durch interkulturelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit effektiv vermittelt werden können. Die Kombination aus Datenkompetenz, ethischer Reflexion und globaler Perspektive bereitet Studierende auf die Anforderungen einer vernetzten Welt vor. Handlungsempfehlungen für ähnliche Projekte:
Das Projekt unterstreicht die Bedeutung von globalen Lehrkooperationen für die Entwicklung zukunftsrelevanter Kompetenzen und dient als Vorbild für ähnliche Initiativen.
Die US-Studierenden wünschten sich tendenziell mehr Struktur und Anleitung („Hand-holding“), während die deutschen Studierenden offener mit dem projektbasierten Lernen umgingen. Der Altersunterschied zwischen Bachelor- und Masterstudierenden wurde als weniger problematisch empfunden als die unterschiedlichen kulturellen Erwartungen an die Kursstruktur.
In den USA wurde der Kurs als Honors-Kurs mit einer Mischung aus Designstudierenden und Studierenden verschiedener Fachrichtungen (z. B. Chemie, Literatur) konzipiert, um eine breite Perspektive zu gewährleisten. Die Teams wurden bewusst gemischt, damit sich die Studierenden gegenseitig unterstützen können.
Beide Universitäten unterstützten das Projekt ideell, da internationale Designkontexte als wichtig erachtet werden, stellten jedoch keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Die Finanzierung von Reisen erfolgte daher über Eigeninitiative der Studierenden (z. B. GoFundMe) oder externe Förderungen wie NAGASMOS.
mindmap
root)Future Skills in Global Contexts: A Transatlantic Teaching Model(
["Struktur und Ablauf"]
["Transatlantische Kooperation (TH Köln & Texas State University)"]
["6-wöchiger hybrid Kurs mit Kick-off & Feedback-Sessions"]
["Projektarbeit in lokalen Teams mit Miro"]
["Lernziele und Future Skills"]
["Datenkompetenz & ethische Urteilsfähigkeit"]
["Interkulturelle Kompetenz & adaptive Zusammenarbeit"]
["Orientierung am Future Skills Framework"]
["Studentische Projekte"]
["USA: Comic Book Stores, Student Health Data, River as Connector"]
["Deutschland: Crumley Connections, Payment Issues, Highway Vic"]
["Evaluation und Feedback"]
["Hohe Motivation für interkulturellen Austausch"]
["Wunsch nach mehr Struktur & gemischten Teams"]
["Herausforderungen durch Zeitunterschiede"]
["Herausforderungen und Lösungen"]
["Flexible Meeting-Zeiten & asynchrone Tools"]
["Balance zwischen Offenheit und Struktur"]
["Finanzierung durch Eigeninitiative & NAGASMOS-Förderung"]
["Fazit und Handlungsempfehlungen"]
["Flexibilität & strukturierte Offenheit"]
["Gemischte internationale Teams fördern"]
["Institutionelle Unterstützung suchen"]