Session-Dokumentation • Input • Deutsch

Future Skills im Schaufenster: Wenn Hochschule ins Einkaufszentrum zieht

Cover-Bild für Future Skills im Schaufenster: Wenn Hochschule ins Einkaufszentrum zieht

Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite wurden teilweise von KI generiert und können Fehler enthalten.

Foliensatz

Dieser Inhalt wurde redaktionell geprüft.

Wortwolke

KI-generierter Inhalt

Zusammenfassung

KI-generierter Inhalt

Kontext

Der Vortrag stellt den Digital Learning Campus (DLC) Schleswig-Holstein vor, ein Projekt, das Future Skills in die breite Gesellschaft tragen soll. Angesichts von Leerständen und sinkender Frequenz in Innenstädten schafft der DLC öffentliche Lernorte an ungewöhnlichen Orten wie Einkaufszentren. Ziel ist es, Bildung niederschwellig und ortsunabhängig zugänglich zu machen – insbesondere für Menschen ohne akademischen Hintergrund. Das Projekt verbindet eine zentrale digitale Plattform mit physischen Lernorten und wird durch ein Netzwerk aus Hochschulen, KMU, Berufsschulen und kulturellen Einrichtungen getragen.


Kernaussagen

1. Überwindung akademischer Barrieren durch öffentliche Lernorte

  • Problem: Hochschulen erreichen überwiegend Menschen mit akademischem Hintergrund (laut Studie 70 % der Teilnehmenden).
  • Lösung: Der DLC verlässt den „Elfenbeinturm“ und etabliert Lernorte an vertrauten Orten wie Einkaufszentren (z. B. HaerderCenter Lübeck), um soziale Barrieren abzubauen.
  • Zielgruppe: Bürger:innen jeden Alters, insbesondere Nicht-Akademiker:innen, Kinder, Senior:innen und Laufkundschaft.

2. Konzept des Digital Learning Campus (DLC)

  • Hybrides Modell: Kombination aus digitaler Plattform (dlc.sh) zur Buchung und Auffindbarkeit von Angeboten und physischen Lernorten (z. B. Einkaufszentren, Coworking Spaces, mobile Lastenräder).
  • Förderung: Das Projekt wird vom Land Schleswig-Holstein mit 38,5 Mio. Euro gefördert und umfasst 6 Lernort-Verbünde mit über 300 assoziierten Partner:innen.
  • Kostenfreiheit: Alle Angebote sind derzeit kostenlos, um Bildungsmotivation zu fördern.

3. Vielfalt niedrigschwelliger Formate

  • Interaktive Angebote: Spielerische und erlebnisorientierte Formate wie:
    • VR-Stationen und 360°-Kuppelkinos (z. B. Planetarium-ähnliche Lernerlebnisse).
    • Roboterarme zum Kerzengießen (für alle Altersgruppen).
    • KI-Escape-Room zu Nachhaltigkeitsthemen (z. B. Korallensterben).
    • Musikexperimente mit Sensoren (z. B. Bananen als Musikinstrumente).
    • After-Work-Talks in Cafés oder Workshops in Coworking Spaces.
  • Ziel: Neugier wecken und Lernen als niedrigschwelliges, unterhaltsames Erlebnis gestalten.

4. Vernetzung und Community-Setup

  • Ökosystem: Zusammenarbeit mit:
    • Hochschulen (alle Hochschulen Schleswig-Holsteins).
    • KMU und Berufsbildungsschulen.
    • Kulturellen Einrichtungen (z. B. Musikhochschulen, Kunstgalerien).
  • Skalierung: Angebote werden über die Plattform dlc.sh gebucht und sind landesweit verfügbar. Mobile Lernorte (z. B. Lastenräder) ergänzen das stationäre Angebot.
  • Reallabor-Ansatz: Das Projekt dient als Experimentierfeld, um herauszufinden, welche Formate die Bildungsmotivation steigern.

5. Orientierung am Future Skills Framework

  • Kompetenzmodell: Ausrichtung der Lernangebote am Future Skills Framework des Stifterverbands (2025/2030).
  • Kategorien: Geförderte Skills umfassen:
    • Technische Kompetenzen (z. B. KI, Umgang mit digitalen Tools).
    • Soft Skills (z. B. Kreativität, Kooperation, Planung).
    • Grundfertigkeiten (z. B. digitale Gesundheitskompetenz).
  • Argumentationspflicht: Anbieter:innen müssen ihre Angebote mit Future Skills verknüpfen (z. B. „Pflanzen pflanzen“ als Nachhaltigkeitskompetenz).

6. Herausforderungen der Erfolgsmessung

  • Datenlage:
    • Registrierte Nutzer:innen: 3.500 (Stand U:FF-Einreichung) über 4.500 (Stand 23.06.2026).
    • Teilnahmen: Über 20.000 (zzgl. Gelegenheitsnutzung vor Ort).
  • Probleme:
    • Erfassung: Kinder oder Laufkundschaft werden nicht als individuelle „User“ erfasst (z. B. Schulklassen mit einer Anmeldung).
    • Zielkonflikte: Unterschiedliche Anforderungen von Plattform, Ministerium und Praxis führen zu variierenden Kennzahlen.

Fazit

Der Digital Learning Campus Schleswig-Holstein zeigt, wie Future Skills durch öffentliche Lernorte und niedrigschwellige Formate in die Gesellschaft getragen werden können. Die Kombination aus digitaler Plattform, physischen Räumen und starker Vernetzung macht Bildung für alle zugänglich – unabhängig von Alter oder Hintergrund. Die Handlungsempfehlungen lauten:

  1. Lernorte an vertrauten Orten etablieren (z. B. Einkaufszentren, mobile Angebote).
  2. Spielerische und interaktive Formate nutzen, um Neugier zu wecken.
  3. Kooperationen mit lokalen Akteur:innen (Hochschulen, KMU, Kultur) ausbauen.
  4. Kostenfreie Angebote bereitstellen, um Bildungsmotivation zu fördern.
  5. Skalierbare Plattformen wie dlc.sh nutzen, um Angebote sichtbar und buchbar zu machen.

Das Projekt dient als Blaupause für andere Regionen und lädt zur Nachahmung ein: „Kommt vorbei – ob in Lübeck oder online!“

Fragen & Antworten

KI-generierter Inhalt
Welche Future Skills werden gezielt gefördert?

Die Angebote orientieren sich am Kompetenzmodell des Stifterverbands (Framework 2025/2030). Gefördert werden technische Kompetenzen wie KI, Grundfertigkeiten sowie Soft Skills wie Kreativität, Kooperation, Kollaboration und Planung.

Wie wird die Resonanz aus der Bevölkerung gemessen?

Es wird zwischen registrierten Nutzern (ca. 4.500) und tatsächlichen Teilnahmen (über 20.000) unterschieden, wobei Laufkundschaft und Kinder oft nicht als individuelle User erfasst werden können. Die qualitative Resonanz ist positiv, da insbesondere Kinder und Eltern regelmäßig wiederkehren.

Diagramm

KI-generierter Inhalt
100%
mindmap
  root)Future Skills im Schaufenster(
    ["Überwindung akademischer Barrieren"]
      ["Lernorte in Einkaufszentren"]
      ["Zielgruppe: Nicht-Akademiker:innen"]
    ["Konzept Digital Learning Campus"]
      ["Hybrides Modell (digital & physisch)"]
      ["38,5 Mio. Euro Förderung"]
    ["Niedrigschwellige Formate"]
      ["VR-Stationen & KI-Escape-Room"]
      ["Interaktive Workshops (z. B. Roboterarme)"]
    ["Vernetzung & Community"]
      ["Kooperation mit Hochschulen & KMU"]
      ["Plattform dlc.sh für Buchungen"]
    ["Future Skills Framework"]
      ["Technische & Soft Skills"]
      ["Grundfertigkeiten (z. B. digitale Gesundheit)"]
    ["Herausforderungen"]
      ["Erfolgsmessung (Nutzer:innen vs. Teilnahmen)"]
      ["Zielkonflikte in Kennzahlen"]