Skills für Klima und Vulnerabilität entwickeln
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„Die Schlüsselkompetenzen [...] lassen sich eben auch sehr gut für den Lernbereich Klima und Vulnerabilität konkretisieren und operationalisieren.“
„Ziel dabei ist dann theoretisches Wissen gemeinsam praktisch anzuwenden und auch zu vertiefen [...] so abstraktes Wissen in Handlungswissen umwandeln zu können.“
„Wichtig bei den Szenarien ist, dass es keine richtige Lösung gibt, sondern immer nur begründete Lösungsansätze.“
Der Vortrag von Daniela Schmitz (Juniorprofessorin für innovative und digitale Lehr- und Lernformen in der multiprofessionellen Gesundheitsversorgung) beleuchtet, welche Kompetenzen notwendig sind, um in durch den Klimawandel geprägten, komplexen und unsicheren Kontexten handlungsfähig zu bleiben. Basierend auf internationalen Kompetenzrahmen aus den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Global Health und Planetary Health werden Schlüsselkompetenzen wie systemisches, antizipatorisches, normatives und strategisches Denken analysiert und für das Themenfeld Klima und Vulnerabilität operationalisiert. Der Fokus liegt auf der Anwendung dieser Kompetenzen in der Hochschullehre, insbesondere durch szenariobasiertes Lernen.
Quellen:
Im aktuellen Fokus liegt primär der Lerninhalt und die Versorgungspraxis; eine detaillierte Reflexion der Kompetenzentwicklung würde zusätzlichen Raum einnehmen, könnte aber als Weiterentwicklung ergänzt werden.
Der zentrale Skill ist das integrierte Problemlösen. Die wichtigste Empfehlung ist, komplexe Probleme durch Szenarien mit vielfältigen Perspektiven in die Lehre zu integrieren.
Das Framework floss nicht in die eigentliche Analyse ein, sondern diente lediglich der Kontextualisierung, um zu zeigen, dass Nachhaltigkeit ein Teilbereich des übergeordneten Future Skills Frameworks ist.
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Integrated Problem Solving | Eine Metakompetenz zur sinnvollen Nutzung und Integration verschiedener Schlüsselkompetenzen, um fallbezogene Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme zu entwickeln. |
| Systemisches Denken | Die Fähigkeit, komplexe Systeme zu analysieren und Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Faktoren, wie etwa Gesundheit, Infrastruktur und sozialen Aspekten, zu erkennen. |
| Antizipatorisches Denken | Die Kompetenz, zukünftige Entwicklungen und Risiken einzuschätzen sowie entsprechende Zukunftsbilder zu analysieren und zu bewerten. |
| Normatives Denken | Die Fähigkeit zur Abwägung von Werten und ethischen Prinzipien, beispielsweise im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Schutzpflicht. |
| Strategisches Denken | Die Kompetenz, konkrete Maßnahmen und Interventionen zu entwerfen und diese je nach Kontext an die Situation anzupassen. |
| Szenariobasiertes Lernen | Eine Lehr-Lern-Methode, bei der Lernende in einem geschützten, realitätsnahen Setting („near-life“) komplexe Problemstellungen bearbeiten, um abstraktes Wissen in Handlungswissen zu transformieren. |
| Planetary Health | Ein Konzept, das die Gesundheit des Planeten als notwendige Grundlage für die menschliche Gesundheit betrachtet und ökologische Systeme sowie planetare Grenzen analysiert. |
| One Health | Ein interdisziplinärer Ansatz, der die engen Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt in den Fokus rückt. |
mindmap
root)Skills für Klima und Vulnerabilität entwickeln(
["Schlüsselkompetenzen"]
["Systemisches Denken"]
["Antizipatorisches Denken"]
["Strategisches Denken"]
["Internationale Kompetenzrahmen"]
["Stärken: Sachkompetenzen"]
["Lücken: Theorie-Praxis-Transfer"]
["Operationalisierung"]
["Kontextspezifische Anpassung"]
["Beispiel Hitzewellen-Prävention"]
["Szenariobasiertes Lernen"]
["Simulation realer Probleme"]
["Rollenübernahme & Reflexion"]
["Didaktische Empfehlungen"]
["Interprofessionelle Formate"]
["Klare Learning Outcomes"]