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Gesichter des Wandels: Wie der FutureFem Hub Hochschulen verbindet

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Kontext

Der Vortrag stellt den FutureFem Hub als offene, vernetzte Struktur vor, die Gleichstellung, Transfer und regionale Innovation verbindet. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Gesichter des Wandels“, eine Wanderausstellung, die Frauen in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft sichtbar macht. Ziel ist es, durch Storytelling und Netzwerk-Mapping neue Kooperationsformen zu schaffen und Hochschulen als aktive Plattformen für gesellschaftlichen Wandel zu positionieren. Der Hub agiert als Knotenpunkt in der innovationsstarken Region Heilbronn und fördert die Verbindung von Gleichstellung und Innovation als strategischen Faktor.


Kernaussagen

1. Gleichstellung als Innovationsfaktor

  • These: Gleichstellung ist kein isoliertes Handlungsfeld, sondern beeinflusst direkt, wer Ideen einbringt und Zukunft gestaltet.
  • Begründung:
    • Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Diversität in Entscheidungsprozessen die Qualität von Innovationen erhöht.
    • Der FutureFem Hub versteht Gleichstellung als strategischen Hebel für regionale Innovationskraft.
  • Beispiel: Die Ausstellung „Gesichter des Wandels“ macht weibliche Expertise sichtbar und reduziert Zugangshürden zu Entscheidungspositionen.

2. Sichtbarkeit als strategisches Instrument

  • Ziel: Weibliche Expertise gezielt sichtbar machen, um Identifikationsräume zu schaffen und Teilhabe zu erhöhen.
  • Umsetzung:
    • Fotoprojekt „Gesichter des Wandels“: 25 Porträts von Frauen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die sich für Chancengerechtigkeit und Transformation einsetzen.
    • Hybrides Format: Analoge Ausstellung (emotionaler Zugang) kombiniert mit digitaler Landingpage (Skalierbarkeit).
    • Zielgruppen: Richtet sich an Hochschulen, Unternehmen und die breite Öffentlichkeit – raus aus der „Gleichstellungs-Bubble“.
  • Wirkung:
    • Schafft niedrigschwellige Zugänge zu Netzwerken.
    • Zeigt Vielfalt weiblicher Führung jenseits von Klischees (Zitat einer Porträtierten: „Oft sehen wir Frauen in Führung auf dieselbe Art – ich will zeigen, wie viel Stärke und Einzigartigkeit in jeder Frau steckt.“).

3. Storytelling als Infrastruktur für Vernetzung

  • Ansatz: Persönliche Geschichten und Porträts ersetzen klassische Netzwerktreffen.
  • Vorteile:
    • Vertrauen: Authentische Porträts (nicht retuschiert) schaffen Nähe und Identifikation.
    • Anschlussfähigkeit: Geschichten verbinden schneller als formale Netzwerkveranstaltungen (z. B. durch Zitate und Statements der Porträtierten).
    • Kuration: Netzwerke entstehen nicht von selbst – der Hub übernimmt die aktive Gestaltung (z. B. durch Lunchformate oder Kamingespräche).
  • Beispiel: Die Ausstellung diente als „Kick-off“ für den FutureFem Hub und generierte erste Kooperationen (z. B. Kinderbuchprojekt der Bechtle Stiftung mit der TU München).

4. Vom Einzelporträt zur Netzwerkkarte

  • Methode:
    1. Individuelle Sichtbarkeit: Jedes Porträt zeigt Expertise, beruflichen Hintergrund und persönliches Statement.
    2. Vernetzung sichtbar machen: Über QR-Codes werden Netzwerke und Organisationen der Porträtierten abgebildet (z. B. Prof. Dr. Nicola Marsden ist in 12 Netzwerken aktiv).
    3. Strukturen aufdecken: Die digitale Plattform aggregiert unsichtbare Verbindungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
  • Nutzen:
    • Für Besucher:innen: Entdeckung neuer Netzwerke und Kooperationspartner:innen.
    • Für Hochschulen: Sichtbarmachung von Brückenrollen und strategischen Partner:innen in der Region.

5. Hochschule als regionale Brückenbauerin

  • Rolle der Hochschule: Nicht nur Wissensproduzentin, sondern offene Plattform für Austausch und Kooperation.
  • Maßnahmen:
    • Mobile Formate: Die Wanderausstellung tourt durch Unternehmen, Stiftungen und öffentliche Räume (z. B. Bechtle Stiftung, Women of Tech Conference, ETH Zürich).
    • Hochschulübergreifende Projekte: Gemeinsame Veranstaltungen (z. B. Kamingespräche für Doktorandinnen) und DEI-Angebote im Studium Generale.
    • Regionaler Transfer: Der Hub bindet externe Akteur:innen ein (z. B. Agentur für Arbeit, kommunale Gleichstellungsbeauftragte).
  • Ziel: Heilbronn als Modellregion etablieren, die Innovation und Gleichstellung zusammen denkt.

6. Hybriditäts-Ansatz: Analog + Digital

  • Kombination:
    • Analog: Ausstellung vor Ort schafft emotionale Nähe und ermöglicht spontane Begegnungen.
    • Digital: Landingpage, Matching-Plattform und Newsletter skalieren die Reichweite und sichern Nachhaltigkeit.
  • Beispiel:
    • Ausstellung: 7 Stationen in 2026 (u. a. Bildungscampus Heilbronn, ETH Zürich).
    • Plattform: Geplantes Matching zwischen Expertinnen und Organisationen (z. B. für Vorträge oder Projekte).

7. Iterative Entwicklung: „Start smart, but meaningful“

  • Prinzip: Keine komplexen Systeme von Anfang an, sondern greifbare Projekte als Einstieg.
  • Schritte:
    1. Ausstellung als Kick-off: Schafft erste Sichtbarkeit und Anknüpfungspunkte.
    2. Community aufbauen: Lunchformate, Newsletter und Events (z. B. „Unlabeling: Meine Geschichte jenseits von Schubladen“).
    3. Skalierung: Digitale Plattform als nächster Schritt (geplant ab 2025).
  • Lernprozess: Die Ausstellung war kein Endprodukt, sondern der Beginn eines wachsenden Netzwerks.

Fazit

Der FutureFem Hub zeigt, wie Hochschulen durch Sichtbarkeit, Storytelling und strategische Vernetzung zu Treiberinnen regionaler Innovation werden können. Die zentralen Handlungsempfehlungen lauten:

  1. Gleichstellung als Innovationsfaktor priorisieren – nicht als „Nice-to-have“, sondern als Voraussetzung für zukunftsfähige Lösungen.
  2. Sichtbarkeit systematisch nutzen: Durch Porträts, Ausstellungen und digitale Formate Identifikationsräume schaffen und Zugangshürden abbauen.
  3. Netzwerke aktiv kuratieren: Verbindungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gezielt fördern (z. B. durch hybride Formate).
  4. Hochschulen als Plattformen öffnen: Über mobile Formate und Kooperationen in die Region wirken und externe Akteur:innen einbinden.
  5. Iterativ starten: Mit kleinen, aber wirkungsvollen Projekten beginnen und diese schrittweise ausbauen.

Einladung zum Mitmachen:

  • Padlet: Teilnehmende können unter dem Motto „Wandel bedeutet für mich…“ eigene Perspektiven teilen.
  • Kontakt: Vernetzung über den FutureFem Hub Newsletter oder direkte Anfragen an die Referentinnen (Kontaktdaten in der Präsentation).

Diagramm

KI-generierter Inhalt
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      ["Fotoprojekt mit 25 Porträts"]
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      ["QR-Codes zeigen Verbindungen"]
      ["Digitale Plattform aggregiert Netzwerke"]
    ["Hochschule als Brückenbauer"]
      ["Mobile Wanderausstellung"]
      ["Regionaler Transfer mit Akteuren"]
    ["Iterative Entwicklung"]
      ["Ausstellung als Kick-off"]
      ["Community durch Events aufbauen"]