Session-Dokumentation • Input • Deutsch

Das neue Future-Skills-Framework 2030 - Zukunftskompetenzen für eine Welt im Wandel

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KI-generierter Inhalt

Zusammenfassung

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1. Kontext

Das Future-Skills-Framework 2030 des Stifterverbands dient als strategischer Orientierungsrahmen für Hochschulen, um auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche sowie technologische Megatrends zu reagieren. Dazu zählen unter anderem künstliche Intelligenz (KI), Klimakrise, demokratische Erosion und Fachkräftemangel. Das Framework zielt darauf ab, Handlungskompetenzen zu identifizieren, die Menschen befähigen, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Die Session kombinierte einen Input zur Vorstellung des Frameworks mit einer moderierten Diskussion über dessen praktische Anwendung und Grenzen in der Hochschulentwicklung.


2. Kernaussagen

Definition und Zielsetzung von Future Skills

  • Handlungskompetenzen für die nächsten fünf Jahre: Future Skills werden als Kompetenzen definiert, die Menschen benötigen, um in einer sich wandelnden Welt souverän, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich zu agieren.
  • Gemeinschaftliche Dimension: Future Skills beziehen sich nicht nur auf individuelle Employability, sondern auch auf die Gestaltung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse.
  • Keine strikte Neuheit: Einige Future Skills wie kritisches Denken oder Kreativität sind nicht neu, gewinnen jedoch aufgrund aktueller Megatrends an Relevanz.

Struktur des Future-Skills-Frameworks

Das Framework unterteilt Future Skills in vier Kompetenzbereiche:

  1. Grundlegende Zukunftskompetenzen (z. B. kritisches Denken, Kommunikationskompetenz): Diese bilden die Basis für den Erwerb weiterer Kompetenzen.
  2. Transformative Zukunftskompetenzen (z. B. Ambiguitätstoleranz, Nachhaltigkeitskompetenz): Diese sind essenziell, um große Veränderungsprozesse wie ökologische oder digitale Transformationen zu gestalten.
  3. Gemeinschaftsorientierte Zukunftskompetenzen (z. B. Demokratiekompetenz, Beteiligungskompetenz): Dieser neue Bereich wurde als Reaktion auf Megatrends wie Digitalisierung, Desinformation und die Gefährdung demokratischer Kulturen integriert.
  4. Technologische Zukunftskompetenzen (z. B. Data Science, KI-Anwendungskompetenz): Fachnahe Kompetenzen im Umgang mit Schlüsseltechnologien, die am Arbeitsmarkt besonders nachgefragt werden.

Methodische Entwicklung des Frameworks

  • Mixed-Methods-Ansatz: Das Framework basiert auf einer Kombination aus quantitativen Umfragen (über 1.500 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik) und qualitativen Experten-Workshops.
  • Megatrends als Ausgangspunkt: Sieben Megatrends wurden identifiziert, darunter Klimawandel, künstliche Intelligenz, Digitalisierung und demokratische Kultur. Diese dienten als Grundlage für die Ableitung von Kompetenzbedarfen.
  • Perspektivvielfalt: Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Priorisierungen der Megatrends. Während die Wirtschaft KI und lebenslanges Lernen priorisiert, bewerten Wissenschaft und Zivilgesellschaft den Klimawandel als kritischsten Faktor.

Praktische Relevanz und Grenzen

  • Orientierung für Hochschulen: Das Framework bietet einen systematischen Ansatz, um Curricula an zukünftige Anforderungen anzupassen. Es unterstützt Hochschulen dabei, strategisch auf Megatrends zu reagieren.
  • Grenzen der Vorhersagbarkeit: Zukunft ist per Definition ungewiss. Das Framework stellt eine Annäherung dar, die auf aktuellen Erkenntnissen basiert, aber keine absolute Vorhersage liefern kann.
  • Gemeinschaftsorientierte Kompetenzen als Innovation: Die Integration von Kompetenzen wie Demokratie- und Beteiligungskompetenz spiegelt aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wider und unterstreicht die Bedeutung kollektiven Handelns.

Diskussion und Feedback aus der Session

  • Überschätzte Future Skills: In einer interaktiven Umfrage wurden Kompetenzen wie Entrepreneurship, Prompt Engineering und Zeitmanagement als potenziell überschätzt identifiziert.
  • Unterschiedliche Priorisierungen: Die Teilnehmenden der Session bewerteten Klimawandel und demokratische Kultur als die wichtigsten Megatrends, während Digitalisierung als weniger relevant eingestuft wurde.
  • Fragen zur Umsetzung: Diskutiert wurde unter anderem, warum Change Management nur im Kontext technologischer Kompetenzen (z. B. KI-Leadership) aufgeführt wird und wie gemeinschaftsorientierte Kompetenzen mit grundlegenden Zukunftskompetenzen zusammenhängen.

3. Fazit

Das Future-Skills-Framework 2030 des Stifterverbands bietet Hochschulen und Bildungsinstitutionen einen evidenzbasierten Orientierungsrahmen, um Lehr- und Lernformate an die Anforderungen einer sich wandelnden Welt anzupassen. Es betont die Notwendigkeit, sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Kompetenzen zu stärken, um auf Megatrends wie Klimawandel, KI und demokratische Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Handlungsempfehlung:

  • Strategische Verankerung: Hochschulen sollten das Framework nutzen, um Future Skills systematisch in Curricula und Hochschulentwicklungsstrategien zu integrieren.
  • Perspektivvielfalt einbeziehen: Bei der Umsetzung sollten unterschiedliche Stakeholder:innen (Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) einbezogen werden, um vielfältige Bedarfe abzudecken.
  • Kontinuierliche Anpassung: Da sich Megatrends und Kompetenzanforderungen dynamisch entwickeln, sollte das Framework regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.
  • Fokus auf gemeinschaftsorientierte Kompetenzen: Angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen sollten Demokratie- und Beteiligungskompetenz als zentrale Elemente der Hochschulbildung gestärkt werden.

Für vertiefende Informationen stehen die Publikationen des Stifterverbands (Kurz- und Langversion) sowie ein Medienpaket mit Grafiken und Analysen online zur Verfügung.

Fragen & Antworten

KI-generierter Inhalt
Warum wird Change Management nur in Klammern als technologische Kompetenz in Kombination mit AI Leadership aufgeführt?

Change Management wurde in den Workshops nicht als eigenständige allgemeine Kompetenz identifiziert, sondern von Führungskräften im technischen Bereich explizit und immer wieder im Zusammenhang mit der Einführung von KI-Tools genannt.

Inwiefern bauen gemeinschaftsorientierte Zukunftskompetenzen auf den grundlegenden Zukunftskompetenzen auf und warum sind sie kein Teil davon, wenn Future Skills ohnehin nur in der Gruppe funktionieren?

Die Kategorisierung dient dazu, den Aspekt des kollektiven Handelns und der gesellschaftlichen Mitgestaltung explizit sichtbar zu machen. Es handelt sich nicht um eine hierarchische Abfolge, bei der erst Grundkompetenzen erfüllt sein müssen, sondern um eine bewusste thematische Hervorhebung.

Diagramm

KI-generierter Inhalt
100%
mindmap
  root)Future-Skills-Framework 2030(
    ["Kontext & Zielsetzung"]
      ["Megatrends (KI, Klimakrise, etc.)"]
      ["Handlungskompetenzen für 5 Jahre"]
      ["Gemeinschaftliche Gestaltung"]
    ["Kompetenzbereiche"]
      ["Grundlegende Skills (krit. Denken)"]
      ["Transformative Skills (Ambiguität)"]
      ["Gemeinschaftsorientiert (Demokratie)"]
      ["Technologische Skills (KI, Data Science)"]
    ["Methodische Entwicklung"]
      ["Mixed-Methods-Ansatz"]
      ["7 Megatrends als Basis"]
      ["Umfragen & Experten-Workshops"]
    ["Praktische Relevanz"]
      ["Curricula-Anpassung"]
      ["Grenzen der Vorhersagbarkeit"]
      ["Innovation: Gemeinschafts-Skills"]
    ["Diskussion & Feedback"]
      ["Überschätzte Skills (Entrepreneurship)"]
      ["Priorisierung Klimawandel"]
      ["Umsetzungsfragen (Change Management)"]
    ["Handlungsempfehlungen"]
      ["Strategische Verankerung"]
      ["Stakeholder-Einbindung"]
      ["Kontinuierliche Anpassung"]