From Student Voice to Student Power: Die studentische Vizepräsidentschaft als Zukunftsmodell
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📚 Student Voices Studierende agieren in diesem Modell als strategische Brückenbauer:innen, die durch ihre Expertise im Präsidium sicherstellen, dass Themen wie KI oder Studienreformen nicht über, sondern mit ihnen diskutiert werden. Ihr Beitrag liegt insbesondere darin, die praktischen Konsequenzen von Hochschulentscheidungen unmittelbar auf den Studienalltag zu prüfen und so die Entscheidungsqualität der Leitung zu erhöhen.
Die studentische Vizepräsidentschaft ist ein innovatives Governance-Modell, das Studierende als vollwertige Mitglieder in die Hochschulleitung integriert. Ziel ist es, studentische Perspektiven direkt in strategische Entscheidungsprozesse einzubringen und so die Qualität von Hochschulentscheidungen zu verbessern. Das Modell ergänzt bestehende Gremien wie AStA oder Senat, ersetzt diese jedoch nicht. Der Vortrag beleuchtet Praxisbeispiele, Voraussetzungen für die Implementierung sowie Herausforderungen und Wirkungen des Modells.
Die studentische Vizepräsidentschaft ist ein wirksames Instrument, um studentische Perspektiven strukturell in die Hochschulleitung zu integrieren. Erfolgsfaktoren sind:
Handlungsempfehlung: Hochschulen, die das Modell einführen möchten, sollten:
Das Modell stärkt nicht nur die studentische Partizipation, sondern trägt auch zur Zukunftsfähigkeit von Hochschulen bei, indem es Entscheidungen näher an der Lebensrealität der Studierenden ausrichtet.
Studierende sollten primär ihr Studium priorisieren. Zudem ist ein Umfang von 19 Stunden mit bestehenden Regelungen zur Krankenversicherung und zum BAföG vereinbar, während eine Vollzeitstelle das Mandat übersteigen würde.
Das Verfahren variiert je nach Hochschule und Gesetz, oft wird die Person vom Studierendenparlament vorgeschlagen, vom Präsidenten an den Senat weitergereicht und schließlich vom Senat gewählt.
Das Amt ersetzt nicht den AStA, sondern ergänzt ihn; das politische Mandat bleibt bei der Selbstverwaltung. Bezüglich der Verantwortung gibt es keine Belege für Überforderung; vielmehr ist die Übernahme von Verantwortung ausdrücklich gewollt.
mindmap
root)From Student Voice to Student Power(
["Definition & Funktion"]
["Brückenbauer:in zwischen Leitung & Studierenden"]
["Teil der Hochschulleitung, keine politische Vertretung"]
["Rechtliche Verankerung (z. B. Brandenburg)"]
["Vorteile für Hochschulen"]
["Frühzeitige studentische Rückmeldung"]
["Veränderte Diskussionen mit studentischer Expertise"]
["Beispiel Viadrina: Workshops & Social-Media-Kampagnen"]
["Voraussetzungen für Implementierung"]
["Klar definierte Aufgaben & Rechte"]
["Finanzielle Absicherung (z. B. Rostocker Modell)"]
["Zeitlicher Rahmen (ca. 19 Std./Woche)"]
["Herausforderungen"]
["Rollenkonflikt mit AStA"]
["Verantwortung & Überforderung"]
["Symbolische Besetzung ohne Wirkung"]
["Praktische Umsetzung"]
["Dialog mit Studierendenschaft"]
["Grundsatzentscheidung & Ressourcenplanung"]
["Onboarding & Evaluation"]