Von der Schatten-KI zur Systemintegration am Beispiel des KIT
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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) steht vor der Herausforderung, den unkontrollierten Einsatz von KI-Tools („Schatten-KI“) in Lehre, Forschung und Administration in eine strategisch gesteuerte und systemisch integrierte Nutzung zu überführen. Mit dem Projekt GenAI@KIT wird seit Anfang 2025 ein dreistufiger Prozess verfolgt: von der individuellen Nutzung über eine geregelte Bereitstellung (KI-Toolbox) bis hin zur vollständigen Integration in die IT-Landschaft. Ziel ist es, KI nicht nur als Textgenerator, sondern als strukturierten Mehrwert für die Organisation zu etablieren.
Das KIT zeigt mit GenAI@KIT, wie der Übergang von unkontrollierter Schatten-KI zu einer strategisch integrierten Nutzung gelingen kann. Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Organisationen:
Langfristiges Ziel: KI nicht als isoliertes Tool, sondern als integralen Bestandteil der IT-Landschaft und Organisationskultur zu verankern.
Es werden sowohl Cloud-Modelle über die Azure Cloud als auch lokal gehostete Modelle (z. B. Mistral oder Granite) bereitgestellt, wobei auch europäische Modelle einbezogen werden.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind identisch mit der Oberfläche: Bei lokalen Modellen bleiben die Daten lokal, bei Cloud-Modellen gehen sie extern. Die Nutzer müssen durch eine Pflichtschulung kompetent gemacht werden, welche Daten sie gemäß Urheberrecht eingeben dürfen.
Das Basismodul ist für beide Gruppen verpflichtend, um Grundkenntnisse über Modelltypen und Datenschutz zu vermitteln. Die fachspezifische KI-Nutzung wird hingegen dezentral durch die Lehrenden in den jeweiligen Fächern adressiert.
Es ist beides: Technisch handelt es sich um spezialisierte Teil-Prompts, die automatisch aktiviert werden, wenn das Modell ein bestimmtes Thema erkennt. Didaktisch ermöglichen sie so Schablonen für Prozesse wie Reflexionsgespräche oder die SMART-Zielformulierung.
Dies wird als zentrale Kompetenz im Training vermittelt, wobei gelernt wird, den Zugriff gezielt auf bestimmte, kontrollierbare Verzeichnisse einzugrenzen, statt einen ungefilterten Zugriff zu gewähren.
mindmap
root)Von der Schatten-KI zur Systemintegration am Beispiel des KIT(
["Dreistufiger Integrationsprozess"]
["Individuelle Nutzung (Schatten-KI)"]
["KI-Toolbox als zentrale Plattform"]
["Vollständige Systemintegration"]
["KI-Toolbox Funktionen"]
["Prompt-Vorlagen für Teams"]
["Custom Chatbots (590+)"]
["API-Integration für Nutzer:innen"]
["Steuerung durch Nudging"]
["Lokales KI-Modell als Standard"]
["Budgetierung mit Kostenlimits"]
["Transparenz zu CO₂-Emissionen"]
["Kompetenzaufbau"]
["Verpflichtendes Basismodul (30-40 Min)"]
["Use Case Canvas Workshops"]
["Fachspezifische KI-Anwendungen"]
["Custom Chatbots in Lehre"]
["Lehrende erstellen eigene Chatbots"]
["Skills als didaktische Bausteine"]
["31 Chatbots in ersten 7 Tagen"]
["Agentisches Arbeiten"]
["API-Zugang für alle Nutzer:innen"]
["Integration in Geschäftsprozesse"]
["Abwägung generisch vs. lizenziert"]