Kontext
Das University:Future Festival 2026 präsentiert in diesem Jahr Partnerbühnen in fünf Städten: Braunschweig, Graz, Nürnberg, Essen und Hamburg. Jede Bühne widmet sich einem spezifischen Schwerpunktthema rund um digitale Lehre, Hochschulentwicklung und innovative Bildungsformate. Die Bühnen sind sowohl vor Ort als auch digital (z. B. über Live-Streams oder Online-Barcamps) zugänglich und fördern so eine breite Vernetzung.
Kernaussagen
NRW Stage (Essen) – Innovative Learning
- Fokus auf digitale Lehre, Barrierefreiheit und Hochschuldidaktik mit regionaler Vernetzung.
- Beteiligter Akteur: Open Resource Campus NRW (ORCA.NRW) unter Leitung von Joachim Preuße.
- Programmpunkte:
- Präsentation von Kompetenzzentren wie MuDeL, ELIAS NRW, Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit NRW und hochschuldidaktischen Netzwerken.
- Teaching Klinik: Beratungsformat für Lehrende.
- Highlight: Paneldiskussion zu erfolgreichen Ansätzen digital gestützter Hochschullehre in NRW.
- Auftaktveranstaltung mit 200 Teilnehmer:innen bei sonnigem Wetter.
AI Force Stage (Graz) – Künstliche Intelligenz
- Schwerpunktthema: KI in Lehre, Forschung und Hochschulverwaltung.
- Programm:
- Durchgängiger roter Faden KI in Keynotes, Workshops und Diskussionen.
- Highlights:
- Keynote des Rektors der TU Graz (Mitglied im österreichischen KI-Beirat der EU).
- Vortrag von Gert Goetemeier (ETH Zürich) zu digitaler Souveränität.
- Workshops zu KI und Ethik.
- Ziel: Vielfältige Perspektiven auf KI abbilden.
Open for Change Stage (Hamburg) – Wandel und Offenheit
- Leitmotiv: Wandel als Dauerbedingung in Bildungsinstitutionen, insbesondere in der Lehrkräftebildung.
- Fokus auf Offenheit als:
- Haltung (z. B. gegenüber Ungewissheit),
- Kompetenz,
- institutionelles Prinzip.
- Konkrete Themen:
- Offene soziale Praktiken und Open Educational Resources (OER).
- Kooperation mit dem OERcamp (Universität Hamburg).
- Formate:
- Online-Barcamp zu OER (Start: 12:45 Uhr auf der Digital Stage).
Shifting Stage (Nürnberg) – Paradigmenwechsel von Teaching zu Learning
- Schwerpunktthema: Shift von „Teaching to Learning“ als andauernder Prozess.
- Programmpunkte:
- Rückblick auf 6 Jahre Hochschulentwicklung: Erfolge und Herausforderungen.
- Evaluation als Dauerbrenner (Vortrag von Isa Janke).
- Podcast-Aufnahme („Lehrfunk“) zum Thema Raumgestaltung.
- Highlight: Abschlussdiskussion mit Studierenden (Landesschüler:innenrat) zur Reflexion der Tagungserkenntnisse.
- Kooperation zwischen TH Nürnberg und Universität Nürnberg (UTN).
Future Tech Stage (Braunschweig) – Zukunftstechnologien
- Drei thematische Zugänge:
- Main Stage (Future Tech Stage):
- Untersuchung von Zukunftstechnologien zur Verbesserung von Hochschulstrukturen.
- Highlights:
- Keynote der ersten deutschen Astronautin (Inspektorin Rab Rog).
- Vortrag der Science-Autorin Theresa Hannig.
- Media Lab Stage:
- Gestaltung virtueller Lernräume mit interaktiven Formaten (z. B. Lego Serious Play Workshop).
- Science and Art Stage:
- Künstlerische Perspektiven auf Technologie (z. B. Residency einer Künstlerin aus Barcelona).
- Ziel: Nachhaltige und stabile Hochschulentwicklung durch Technologie.
Vernetzung und Zugänglichkeit
- Alle Partnerbühnen sind physisch vor Ort und digital (Live-Streams, Online-Barcamps) erreichbar.
- Starke interne Vernetzung zwischen den Standorten und mit der Hauptbühne in Berlin.
Fazit
Das University:Future Festival 2026 bietet mit seinen fünf Partnerbühnen ein vielfältiges Programm zu zentralen Themen der Hochschulentwicklung: von KI und digitaler Lehre über Offenheit und Wandel bis hin zu Zukunftstechnologien und Studierendenperspektiven. Die Kombination aus regionalen Schwerpunkten, Praxisformaten und digitaler Teilhabe ermöglicht eine breite und inklusive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Bildungslandschaft. Handlungsempfehlung: Teilnehmer:innen sollten gezielt die Bühnen besuchen, die zu ihren Interessen passen – sei es vor Ort oder digital.