Was Studierende wirklich wollen: Learning Analytics im Co-Design entwickeln
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📚 Student Voices Studierende definierten essenzielle Anforderungen wie die manuelle Erfassung von Offline-Lernzeiten und die Vermeidung demotivierender Rückstandsanzeigen. Zudem realisierten sie das Projekt im Rahmen eines Informatik-Praktikums technisch als Moodle-Plugin, wodurch das Tool konsequent „von Studierenden für Studierende“ entwickelt wurde.
Die Session stellt ein Projekt der TU Darmstadt vor, das Learning Analytics (LA) nutzerzentriert und partizipativ entwickelt. Im Fokus steht die Frage, wie Studierende als primäre Zielgruppe aktiv in den Gestaltungsprozess eingebunden werden können, um ein bedarfsgerechtes Learning-Analytics-Dashboard zu entwickeln. Der Ansatz folgt dem Prinzip des Co-Designs, bei dem Studierende ihre Perspektiven, Nutzungsszenarien und Anforderungen direkt einbringen. Das Ergebnis ist ein prototypisches Moodle-Plugin, das im Rahmen eines Informatik-Praktikums von Studierenden für Studierende umgesetzt wurde.
Das Projekt der TU Darmstadt zeigt, dass die aktive Einbindung von Studierenden in den Entwicklungsprozess von Learning-Analytics-Tools zu bedarfsgerechten, transparenten und motivierenden Lösungen führt. Der Co-Design-Ansatz stärkt das Vertrauen in die Fairness und Nützlichkeit des Systems und ermöglicht die frühzeitige Identifikation von Risiken (z. B. demotivierende Effekte). Die prototypische Umsetzung als Moodle-Plugin demonstriert, wie digitale Lehr-Lern-Werkzeuge von Studierenden für Studierende entwickelt werden können.
Nein, der Fortschritt wird an die jeweilige Aktion angepasst; so zählen beispielsweise auch die Abgabe von Materialien oder das Abschließen eines Quizzes als erledigt.
Der Kursfortschritt bezieht sich nur auf das laufende Semester und wird zu Semesterbeginn zurückgesetzt.
Die Umsetzung erfolgte im Rahmen eines Pflichtpraktikums (Teamprojekt Softwareentwicklung), bei dem Studierende Projekte aus einem Katalog auswählen konnten. Zudem gab es wichtige Impulse durch den studentischen E-Learning Beirat.
Das Plugin wurde komplett selbst entwickelt, wobei die Entwickler eine Moodle-Developer-Umgebung nutzten und sich an der Architektur anderer Plugins inspirieren ließen.
Nein, diese Funktion wurde in der aktuellen Umsetzung noch nicht implementiert; es werden anonymisierte Daten aller Teilnehmer eines Kurses herangezogen.
Aktuell befindet sich das Plugin in der Planung für eine interne Pilotierung. Langfristig ist geplant, es öffentlich zur Verfügung zu stellen, sofern die Tests erfolgreich verlaufen.
mindmap
root)Learning Analytics im Co-Design(
["Nutzerzentrierter Co-Design-Ansatz"]
["Einbindung Studierender als Zielgruppe"]
["Workshop-Format für Nutzungsszenarien"]
["Anforderungskatalog & Mock-ups"]
["Bedürfnisse der Studierenden"]
["Transparenz & Verständlichkeit"]
["Manuelle Eingabemöglichkeiten"]
["Kontrolle über Daten & KI-Unterstützung"]
["Funktionalitäten des Prototyps"]
["Kursübersicht mit Fortschrittsbalken"]
["Priorisierte To-do-Liste & Gewichtung"]
["Peer-Vergleich & Gamifizierung"]
["Praktische Umsetzung"]
["Teamprojekt Softwareentwicklung"]
["Moodle-Datenbank & Semesterbezug"]
["270 Arbeitsstunden pro Studierendem"]
["Prinzipien der Implementierung"]
["Freiwilligkeit & Datenschutz"]
["Transparente Kommunikation"]
["Vermeidung demotivierender Effekte"]